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7. Zertifizierung zum "Haus, in dem Kinder forschen" für die kath. Kita St. Marien Friedrichsthal

Datum:
1. Apr. 2025
Von:
Kath. Kita St. Marien Friedrichsthal
Die Kinder zeigen stolz ihr Forscherdiplom

Seit 2010 gehört das Erforschen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fest zum Alltag der kath. Kita St. Marien in Friedrichsthal. Kinder haben viele Fragen und entdecken jeden Tag die Welt um sich herum. Anfang Februar wurden wir zum 7. Mal von der Stiftung „Kinder forschen“ zum „Haus, in dem Kinder forschen“ zertifiziert, was uns mit Freude und Stolz erfüllt.

Aus diesem Anlass haben wir am 14.02.2025 gemeinsam mit den Kindern im Verlauf des Kindergartenmorgens ein kleines Fest gefeiert. Dabei haben wir zwei Experimente mit den Kindern durchgeführt, die uns alle zum Staunen brachten. Als Geschenk bekam jedes Kind eine von uns vorbereitete „Forschertüte“ mit der Anleitung und dem dazugehörigen Material, sodass die Kinder zu Hause das Experiment mit ihren Eltern durchführen konnten.

Wir Erziehenden bilden uns dazu regelmäßig über die Bildungsinitiative „Kinder forschen“ fort, um die Kinder bei ihrer täglichen Entdeckungsreise in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begleiten.

Gemeinsam mit den Kindern beobachten und erforschen wir Phänomene in ihrem Alltag. Wir haben in unserer Einrichtung eine „Forscher- und Entdeckerwerkstatt“ eingerichtet, in der wir die Materialien regelmäßig erneuern und aktualisieren. Hier und auch in der gesamten Einrichtung haben die Kinder durch ein großes Materialangebot vielfältige Möglichkeiten, selbst forschend aktiv zu werden, z.B. durch verschiedene Magnete, Waagen und Gewichte, Mikroskope u.ä, aber auch viele Alltagsmaterialien wie z.B. Schrauben, ausrangierte Elektrogeräte zum Auseinanderbauen usw. Außerdem stehen ihnen ein Ordner mit einfachen, ihnen schon bekannten Experimenten sowie kindgerechte „Fachbücher“ zur Verfügung, sodass sie diese Experimente auch ohne oder mit wenig Unterstützung durchführen können.

Wir bieten den Kindern regelmäßig Experimente an, bei denen sie Alltagsphänomenen aus ihrer Welt auf den Grund gehen können. So reinigten wir z.B. schon einmal verschmutztes Wasser, bauten einen „Vulkan“ nach, der auch wirklich „Lava“ ausgespuckt hat, probierten ein „Gummibärchen-U-Boot“ aus, in dem die Gummibärchen auf Tauchstation gehen und wieder auftauchen, ohne nass zu werden.

Jedes Jahr findet in unserer Einrichtung ein Forschertag zum aktuellen Thema statt. Schon im Vorfeld beschäftigen und planen wir mit den Kindern Aktionen, Aktivitäten und Experimente dazu. Am Forschertag erhält jedes Kind einen Forscherpass und zum Abschluss ein „Forscherdiplom“.

Um Eltern und Familien einzubinden, haben die Kinder die Möglichkeit, sich „Forscherboxen“ mit ihnen bekannten Experimenten im Kindergarten auszuleihen und mit nach Hause zu nehmen. Diese Boxen haben wir mit den benötigten Materialien und Anleitungen für das entsprechende Experiment befüllt. So können die Kinder diese Experimente ihren Eltern zeigen und erzählen, was sie entdeckt und gelernt haben. Eltern und Familien haben dabei auch schon manches Mal ein „Aha-Erlebnis“. Außerdem gibt es in unserer Einrichtung bei einem Projekt im Vorfeld eine Eltern-Info mit der Bitte, sich auch als Eltern mit Ideen, Wissen und Rückmeldungen einzubinden und im Flurbereich einen passenden „Projekttisch“ dazu.

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